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Historie

Rund 2% der Bevölkerung gelten als hochbegabt. Diese Menschen zeichnen sich durch ein außergewöhnliches Potential und eine hohe Auffassungsgabe aus. In der Mehrzahl der Fälle sind diese Personen in der Lage, ihre Begabung erfolgreich zu entfalten und sich vom Hochbegabten zum Hochleister zu entwickeln. Ein substantieller Anteil hochbegabter Schülerinnen und Schüler bleibt allerdings - trotz der guten intellektuellen Voraussetzungen - weit hinter den zu erwartenden Leistungen zurück. Schätzungen zum Anteil dieser als Underachiever bezeichneten Gruppe reichen von 12% bis 50%. Des weiteren können hochbegabte junge und ältere Menschen unter besonderen Problemen leiden, wie Langeweile und mangelnder Leistungsbereitschaft aufgrund ausbleibender Förderung, fehlende Sozialkontakte und Isolierung unter Gleichaltrigen, Zwang zur Perfektion oder Depressionen.

Diese Ausgangslage veranlasste die Regionale Schulberatungsstelle des Rhein-Erft-Kreises 1997, ein Projekt „Förderung Hochbegabter“ zu initiieren, um Familien im Rahmen der Einzelfallhilfe Diagnostik und Beratung anbieten zu können sowie die Lehrkräfte der Grundschulen, Gymnasien und Gesamtschulen des Kreises zum Thema schulische Förderung fortzubilden.

Aus diesem Projekt entstand das Hoch-Begabten-Zentrum Rheinland (HBZ), welches im November 2000 durch den Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Werner Stump, in Gegenwart einer großen Zahl von Gästen aus Politik, Wirtschaft, Schulen, Schulaufsicht, Ministerien, Hochschulen, Stiftungen, Elternverbänden und Verwaltung, umrahmt von einem Festvortrag des international renommierten Hochbegabungsforschers Prof. Dr. Kurt A. Heller aus München, feierlich eröffnet wurde.

Seit dem 01.01.2009 wird das HBZ in Form einer gemeinnützigen GmbH geführt. Die operative Struktur der Einrichtung besteht aus einem Geschäftsführer, einer Assistentin der Geschäftsführung, einer Sekretariats-/Verwaltungskraft und aus vier kommunal angestellten DiplompsychologInnen. Seit dem 01.01.2011 wird das Team durch eine zusätzliche vom Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellten Vollzeitkraft auf fünf DiplompsychologInnen erweitert.